1. PSC Rhein-Nahe - Veranstaltungen

Veranstaltungen

 
17.08.2016 - Sensationelle Billardspiele beim "Mäuseturm Cup" in Sponsheim (Nachbericht zum MTC 2016 in der Allgemeinen Zeitung)
 
11.08.2016 - Geschickt mit dem Queue am Tisch (Vorbericht zum MTC 2016 in der Allgemeinen Zeitung)
 
24.08.2015
Mäuseturm Cup 2015 - die Jugend regierte in Bingen
 
Es war tiefster Winter als am 23. Januar die WhatsApp-Gruppe für den Mäuseturm Cup (kurz: MTC) gegründet wurde. Erster Punkt des Orgateams: Wann findet der MTC statt?
 
2014 war der Termin unglücklich gewählt, die Saison hatte bereits angefangen und viele andere Turniere fanden parallel statt. Diese Faktoren spiegelten sich negativ auf die Teilnehmerzahlen wieder, gerade mal 81 Teilnehmer fanden den Weg in unser Vereinsheim. Das wollten wir dieses Jahr besser machen und nach einigen Gesprächen entschieden wir uns das Turnier erstmalig in den Sommer zu legen. Nach Rücksprache mit den Organisatoren der anderen großen Turniere (Stuttgart, Nagoldtal, Pinneberg, Hangelar) stand der Termin fest: vom 14. bis 16. August 2015 gab es beim PSC Rhein-Nahe wieder Billard der Spitzenklasse zu sehen.
 
Im Frühjahr erhöhten wir die Tischkapazität der Poolhalle von sechs auf acht Tische und dadurch hatten wir die Möglichkeit das Teilnehmerfeld im Poolbillard zu erhöhen. Statt 64 Teilnehmern wie in den vergangen drei Jahren, war das 9-Ballturnier auf 112 Teilnehmer ausgelegt. Fast eine Verdoppelung der Teilnehmerzahlen benötigt Unterstützung, daher war für uns von Anfang an klar, unser Turnier gehört der German Tour (GT) an, denn wie jeder weiß, die deutschlandweit organisierte Turnierserie des Touch-Magazine „boomt“.
 
Das einmalige an unserem MTC und darauf sind wir zugegeben auch sehr stolz, ist, dass wir zwei Turniere parallel an einem Wochenende ausrichten. Außer Poolbillard wird bei uns bekanntlich auch Snooker gespielt und die Teilnehmer müssen sich nicht für eine Disziplin entscheiden, sondern können parallel sogar beides spielen. Da das Gegenstück zur German Tour, die German Snooker Tour (GST) bereits seit einigen Jahren erfolgreich besteht, haben wir uns dazu entschlossen auch hier in die Kooperation zu gehen. In der Hoffnung durch die GST höhere Teilnehmerzahlen zu erhalten, wurde auch im Snooker das Teilnehmerfeld von 32 auf 64 Teilnehmer erhöht.
 
Mitte März waren alle Genehmigungen eingeholt und die Veröffentlichung via Facebook und diversen Foren begann. Unter dem Motto „First pay, first play“ wollten wir den Spontan-Absagern entgegentreten und erst bei Zahlung des Startgelds war der Startplatz gesichert. Der Erfolg gab uns Recht und die genannten Maßnahmen brachten uns einen unangefochtenen Teilnehmerrekord von letztendlich 158 Startern. „Wir sind froh und stolz darauf, dass unser Konzept aufging und das sich so viele Spieler, teilweise aus dem Ausland, wieder auf den Weg nach Bingen gemacht haben“ resümiert Christian Husch (1. Vorsitzender des PSC Rhein-Nahe). Jetzt aber genug der Vorgeschichte, kommen wir zum Turnierwochenende:
 
Im 9-Ball gab es in der Vorrunde (Freitag & Samstag) insgesamt 16 Gruppen á 7 Spielern wovon sich die jeweils ersten beiden für die Endrunde (Sonntag) qualifizierten. Außer in der Vormittagsgruppe am Freitag (normaler Werktag), die traditionell nicht so gut besucht ist, waren alle Gruppen ausgebucht und insgesamt nahmen 106 Personen teil – wow, danke für Euer Vertrauen!!!
 
Freitag waren die Temperaturen in unserem Vereinsheim grenzwertig. Unser Club ist nicht klimatisiert und trotz recht angenehmer Außentemperaturen heizte sich die Halle immer weiter auf. Titelverteidiger Sascha Trautmann ölte wie verrückt und hätte jeden Wet-T-Shirt-Contest gewinnen können. Er entschied sich durchzuhalten und qualifizierte sich ebenso ungefährdet für die Endrunde wie weitere Titelaspiranten, u. a. Sebastian Ludwig und Christian Reimering. Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit sind bekanntlich nicht die Freunde eines Billardspielers, dennoch hatte jeder mit den gleichen Voraussetzungen zu kämpfen, dafür schlugen sich alle Teilnehmer recht wacker. Danke für Euer Verständnis.
 
Samstag wurde es klimatisch gesehen etwas angenehmer und die junge Generation mit Team Kiste und die Pool Tigers marschierten durch die Vorrunde. Zusammen mit u. a. Sebastian Staab bildete sich ein starkes Endrundenfeld wovon sicherlich fast die Hälfte zu den Favoriten gezählt werden konnte. Aus Sicht des Gastgebers schafften es drei Spieler in den Sonntag. Die Qualifikation von Frank Forster und André Strzalka (1. Mannschaft/Oberliga) war hierbei keine große Überraschung, dafür aber sicherlich das tolle Abschneiden von Christopher Frey (4. Mannschaft/Bezirksliga), der in seiner Gruppe alle Partien gewann und als Gruppensieger seinen Vereinskollegen folgte.
Im Snooker wurde die Vorrunde (Freitag & Samstag) in 16 Gruppen á 4 Spielern ausgetragen, davon qualifizierten sich jeweils die ersten beiden für die Endrunde (Sonntag). Durch die Kooperation mit der GST wurde das Snookerturnier als sogenanntes „pinkes“ Turnier ausgetragen. Wie bereits im 9-Ball war der erste Startblock am Freitag dünn besetzt, so kam es, dass teilweise nur um den Gruppensieg gespielt wurde. Freitagabends stiegen die Teilnehmerzahlen und der Samstag war dann sogar restlos ausgebucht. Damit konnten wir mit 52 Teilnehmern auch im Snooker einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen.
 
Natürlich war es auch in der Snookerhalle sehr warm, aber mit legerer Freizeitkleidung und der Liebe zum Spiel, wurden bereits in der Vorrunde fantastische Leistungen erzielt. Einige tolle und hohe Breaks, z. B. eine 58 von Sebastian Ludwig oder eine 73 von Joshua Filler konnten bestaunt werden. Das Highbreak des gesamten Turniers schoss aber Jurian Heusdens aus Belgien mit einer wunderschönen Serie von 95 Punkten. Damit gewann er auch eine Wildcard für den MTC 2016. Jurian Heusdens, zusammen mit Roman Dietzel, Sascha Breuer, Soner Sari und Simon Lichtenberg konnte man damit sicherlich zu den Favoriten auf den Titel zählen. Vom PSC Rhein-Nahe schafften Frank Forster, Martin Eiermann, Christian Husch, Heiko Thiel sowie unser Jugendspieler Samuel Murschall den Sprung in die Top 32.
 
Damit es den Teilnehmern und Gästen an nichts mangelt, gab es an allen Tagen Steaks & Würstchen vom Grill sowie leckere Salate und stets gekühlte Getränke. Nach jeder Gruppenphase wurden die Kugeln frisch poliert und der TV-Table, via Beamer auf unsere Leinwand im Aufenthaltsbereich übertragen, wurde zusammen mit unserer gemütlicher Sitzecke immer gerne genutzt. „Das ganze Wochenende über arbeiteten viele Vereinsmitglieder des PSC ehrenamtlich mit viel Herz und Leidenschaft. Wir möchten das unsere Gäste glücklich und zufrieden nach Hause fahren und gerne wiederkommen“ berichtet Heiko Thiel, ein zufriedener Leiter des 10-köpfigen Orgateams.
Im 9-Ball nutzte die erfahrene Turnierleitung die neue GT-Software, mit der jeder Teilnehmer mit seinem Smartphone im Internet alle Ergebnisse brandaktuell einsehen konnte. Die Handhabung ist einfach und fehlerfrei; wir empfehlen allen Ausrichtern und Turnierleitungen der GT die Software zu nutzen, dass erspart auch dem Team des Touch-Magazine die Arbeit bei der Pflege der Rangliste.
 
Nachdem die Vorrunden beendet waren, ging es am Sonntag ans Eingemachte. Von ehemals 158 Startern kämpften in der Endrunde insgesamt 64 Spieler um die Titel und das üppige Preisgeld von über 5.500 €. Die Temperaturen gingen pünktlich zum Finaltag auch zurück und Billard der Spitzenklasse stand nichts mehr im Wege. Im Snooker begann man bei den Top 32 direkt im Einfach-KO. Prominentestes Opfer in der 1. Runde war sicherlich das Ausscheiden von Simon Lichtenberg, der mit 1:2 an Joshua Filler scheiterte. Das sollte im Laufe des Tages aber nicht die einzige Überraschung im Snooker bleiben.
 
Während man im Snooker nach einer Niederlage bereits ausgeschieden war, hatte man im 9-Ball durch den Modus Doppel-KO bis zum Viertelfinale, die Chance nach einem schlechten Match sich durch die Verliererrunde zu kämpfen. Im Laufe des Turniers kam es relativ schnell zu einigen absoluten Topmatches, von dem jede Partie eines Finals würdig gewesen wäre. Unter anderem gewann Christian Reimering gegen den Neu-Dachauer Bundesligaspieler, Sebastian Ludwig und Joshua Filler behielt gegen Tobias Bongers die Oberhand. Das erste ganz prominente Opfer war der mehrmalige Deutsche Meister, Sebastian Staab, der völlig überraschend gegen Tayfun Teber ausschied. Kurz darauf erwischte es auch Titelverteidiger Sascha Trautmann, der sich Julian Kortüm geschlagen geben musste. Nach und nach verabschiedeten sich weitere Größen wie Christoph Reintjes und Sebastian Ludwig aus dem Turnier. Die Spieler des PSC hielten lange sehr gut mit, aber für Frank Forster und André Strzalka war kurz vor dem Viertelfinale leider Endstation.
 
Im Snooker kam es bereits im Achtelfinale zum Topmatch zwischen Sascha Breuer und Soner Sari. Sari brachte sein Spiel hierbei besser auf den Tisch und gewann souverän mit 2:0. Ab dem Achtelfinale hatten wir mit Holger Bühler auch einen Schiedsrichter, der sich freiwillig bereit erklärte einige Matches zu schiedsen. Für dieses Engagement möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken. Im Achtelfinale verabschiedeten sich mit Heiko Thiel und Frank Forster auch die letzten beiden PSCler aus dem Turnier. Ab dem Viertelfinale wurde die Distanz auf Best of 5 erhöht und mit Kevin Schiller, Christoph Reintjes und Joshua Filler, gab es noch drei Akteure, die zu diesem Zeitpunkt noch in beiden Turnieren dabei waren. Einzig Filler konnte sich im Decider (Entscheidungsframe) mit 3:2 durchsetzen, die anderen Beiden schieden aus. Ebenfalls für das Halbfinale qualifizierten sich Soner Sari, Roman Dietzel und Jurian Heusdens.
 
Im Laufe des Tages kristallisierte sich im 9-Ball heraus, dass wird der Tag der Jugend. Mit Christian Reimering schaffte nur ein Spieler mit über 30 Jahren den Sprung ins Viertelfinale und dieser schied dann auch prompt aus. Im Halbfinale standen mit Marco Dorenburg, Julian Kortüm, Joshua Filler und Tobias Bongers vier Spieler von denen der älteste gerade einmal 22 Jahre alt ist. Bei diesem Nachwuchs brauchen wir uns um den Leistungssport im deutschen Poolbillard keine Sorgen zu machen. Im ersten Halbfinale gewann Tobias Bongers souverän und verdient mit 7:3 gegen Julian Kortüm. Hierbei gab es die Geste des Turniers als Kortüm ein Foul zugab, das niemanden außer ihm selbst aufgefallen ist. Ganz toller Sport, super!!! Im anderen Halbfinale verlor überraschend Joshua Filler gegen Marco Dorenburg. Dorenburg spielte diesen Satz so gut wie fehlerfrei und hat sich das Finale redlich verdient, während sich die Doppelbelastung (Filler war im Snooker auch noch dabei) bei dem 17-Jährigen Überflieger am Ende nun doch bemerkbar machte.
 
Im Snooker standen mittlerweile auch die Halbfinals an und während Soner Sari auf Joshua Filler noch warten musste, gewann Jurian Heusdens in einer mitreißenden und hochklassigen Partie mit 3:2 gegen den amtierenden Deutschen Meister, Roman Dietzel. Recht frustriert von der Niederlage im 9-Ball machte es Joshua Filler im Snooker besser und gewann verdient gegen Sari mit 3:1. Im Finale setzte sich dann aber doch der reine Snookerspieler durch. Jurian Heusdens spielte wie entfesselt, was auch die vielen Zuschauer mit Applaus honorierten. Im zweiten Frame gelang ihm u. a. ein Topbreak von 74 Punkten. Etwas fahrlässig gab er zwar den 3. Frame noch aus der Hand und Filler konnte auf 1:2 verkürzen, kurz darauf krönte sich Jurian Heusdens aus Belgien aber zum verdienten Sieger. Dennoch war es für Joshua Filler ein großartiges Wochenende mit einem 3. Platz im Poolbillard und einem 2. Platz bei seinem allerersten Snookerturnier. Chapeua an beide!!!
 
Das Finale im 9-Ball zwischen Tobias Bongers und Marco Dorenburg fand zeitgleich statt und die Zuschauer konnten sich teilweise nicht entscheiden welches Finale spannender oder interessanter sein würde. Beide Spieler zeigten Poolbillard der Extraklasse und es blieb ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Keiner konnte sich entscheidend absetzen, aber Tobias Bongers konnte am Ende noch eine Schippe drauflegen und gewann mit 8:6. Nachdem er 2013 im Finale gegen Sascha Trautmann den kürzeren ziehen musste, hat sich der 20-Jährige Tobias Bongers jetzt für seinen Fleiß belohnen können und gewann sein erstes großes Turnier seiner Karriere. Ein würdiger Titelträger und Champion!!!
 
Jurian Heusdens                                                                                                              Tobias Bongers
 
Abschießend möchten wir uns bei allen Teilnehmern, Gästen, Sponsoren, Helfern und Vereinsmitgliedern für dieses tolle Wochenende bedanken. Wir sind mit dem Ablauf äußerst zufrieden und trotz der vielen Arbeit hat es uns eine Menge Spaß bereitet. Natürlich findet auch 2016 wieder der MTC statt. Nachdem es in den letzten Jahren zeitlich immer ein neuer Termin war, halten wir jetzt am Monat August fest. Wir hoffen, dass wir viele von Euch nicht erst dann wieder sehen, sondern auch zu einer unserer anderen Veranstaltungen, wie z. B. dem PSC Halloween Special am 31. Oktober 2015.

10.08.2015 - Elite versammelt sich in Bingen (Vorbericht zum MTC 2015 in der Allgemeinen Zeitung)
 
10.10.2014
Mäuseturm Cup 2014 – nach dem Turnier ist vor dem Turnier
 
Von Freitag, 03. bis Sonntag, 05. Oktober 2014 fand im Vereinsheim des 1. Pool Snooker Club Rhein-Nahe e. V. (kurz PSC Rhein-Nahe) der bereits 3. Mäuseturm Cup (MTC) statt. Die Teilnehmerzahlen waren im Vergleich zu den vorherigen beiden Jahren leicht rückläufig. Während beim Poolbillard immerhin 55 Spieler teilnahmen, waren es im Snooker nur 22.

„Alle Anwesenden haben uns wieder sehr für das gelungene Turnier gelobt, daraus schließen wir, dass die Gründe für die fehlenden Spieler wohl eher parallele Veranstaltungen waren“ resümiert der 1. Vorsitzende Rouven Münch. So fand in Siegen der Autohaus Keller Cup (Damenturnier) statt, die Euro-Tour war in den Niederlanden unterwegs und im Billardverband Baden-Württemberg war an dem Wochenende leider ein Spieltag angesetzt. Zudem ist die German Snooker Tour (GST), welcher wir nicht angehören, sehr beliebt und fast jedes Wochenende findet irgendwo in Deutschland ein Snooker-Turnier statt.

Dennoch befanden sich unter den teilnehmenden Akteuren wieder bekannte Namen wie zum Beispiel der amtierende Deutsche Meister Sebastian Staab (8-Ball und 10-Ball), Nico Ottermann und Christophe Creter aus der Bundesliga (BV Mörfelden-Walldorf) sowie der aktuelle deutsche Vizemeister Frank Schröder im Snooker (Senioren). Hinzu kamen eine Vielzahl von Regionalligaspielern und auch die beiden Titelverteidiger: Sascha Trautmann (Poolbillard) und Marco Weber (Snooker) waren wieder vor Ort.
 
Nach altbewährtem Modus wurde am Freitag und Samstag wieder im Gruppensystem Jeder-gegen-Jeden die Vorrunde ausgetragen. Während im Poolbillard 9-Ball in 8er Gruppen gespielt wurde, waren es im Snooker 4er Gruppen. Durch die schwachen Teilnehmerzahlen im Snooker waren die meisten Gruppen nicht voll besetzt und eine wirkliche Qualifikation für den Finaltag lag zumeist gar nicht vor. Dennoch war jeder Teilnehmer mit vollem Elan dabei, galt es doch sich zumindest für die KO-Runde eine gute Ausgangsposition zu schaffen.

Die Mitglieder des PSC Rhein-Nahe zeigten in den Vorrunden durchweg gute Leistungen und konnten ihren Heimvorteil nutzen. Mit Stefan Küpper, Rouven Münch, Oliver Strehle, Martin Pareigis, Daniel Prass, André Strzalka, Frank Forster und Heiko Thiel qualifizierten sich gleich acht Spieler für die Endrunden. Heiko Thiel schaffte sogar das Kunststück sich in beiden Billarddisziplinen zu qualifizieren.

Am Sonntag ging es ab 10 Uhr mit der Endrunde und 40 Startern (24 im 9-Ball und 16 im Snooker) in die entscheidende Phase. Während man im Snooker direkt zu Beginn im Einfach-KO startete, blieb man im Poolbillard bei dem bekannten Doppel-KO-Modus bis zum Viertelfinale. Die erste Überraschung am frühen Morgen schaffte ein PSCler: Daniel Prass gewann seine Auftaktpartie nach einer tollen Leistung gegen den ehemaligen Deutschen Meister Nico Ottermann knapp, aber hochverdient mit 6:5.

Im Snooker gab es gleich zwei faustdicke Überraschungen. Das im Vorfeld avancierte Finale zwischen Frank Schröder und Titelverteidiger Marco Weber konnte nicht stattfinden. Beide hochgehandelten Favoriten verloren bereits ihre Auftaktpartien im Achtelfinale und mussten sich vorzeitig verabschieden. Die Gunst der Stunde nutzten die Vertreter des Gastgebers die mit vier Spielern (Strehle, Pareigis, Thiel und Münch) gleich die Hälfte der Viertelfinalisten stellten.
 
Bis zum Viertelfinale war es auf der anderen Seite des 500 qm großen Vereinsheims noch ein langer Weg. Nach und nach verabschiedeten sich die PSCler aus dem Poolbillardturnier. Nach Daniel Prass und André Strzalka erwischte es dann auch Heiko Thiel der der Doppelbelastung von beiden Turnieren Tribut zahlen musste. Die letzte Hoffnung bzw. die Fahne für den PSC hielt Frank Forster hoch, der sich durch die Verliererrunde kämpfte und sich von Spiel zu Spiel steigern konnte. Im Viertelfinale war nach großem Kampf dann aber auch für ihn Endstation. Trotz einer guten Leistung verlor er knapp mit 5:7 gegen Michael Poschmann aus der Regionalliga. Während der Titelverteidiger Sascha Trautmann (7:4 gegen Patrik Geiling) sich weiterhin keine Blöße gab, qualifizierten sich auch Sebastian Staab (7:4 gegen Dennis Braun) und Ex-Bundesligaspieler Christoph Reintjes (7:5 gegen Jascha Krehbiel) ebenfalls für das Halbfinale.

Im Snooker gewannen Rouven Münch und Heiko Thiel ihre Viertelfinalbegegnungen souverän und standen etwas überraschend im Halbfinale. Zwar haben beide in der Vergangenheit reichlich Snookererfahrung gesammelt und sogar schon 2. Bundesliga gespielt, letztlich sind beide aber auf Poolbillard spezialisiert und hatten einfach nur mal wieder Lust auf den „großen“ Tischen zu spielen. Zum Traumfinale aus Sicht des PSC kam es aber leider nicht. Heiko Thiel verlor mit 1:2 gegen Sebastian Mohri (1. SC Breakers Rüsselsheim) und auch Rouven Münch verlor den „Decider“ (Entscheidungsframe) gegen Antonio Rodriguez (1. SC Rhein-Pfalz). „Für uns beide war auf jeden Fall noch mehr drin, aber letztendlich ist es okay, dass sich in einem Snookerturnier auch zwei Snookerspieler im Finale gegenüberstehen.“ nimmt Heiko Thiel die Niederlage gelassen.
 
Im Poolbillard konnte es in den beiden Halbfinalpartien nicht spannender sein und den Zuschauern wurde Billard der Spitzenklasse geboten. Im ersten Halbfinale traf Michael Poschmann (PBC Renaissance Gladbeck) auf Sascha Trautmann (1. PBC St. Augustin). Poschmann bot dem Titelverteidiger lange Zeit Paroli, verlor nach einem aufopferungsvollen Kampf dennoch mit 6:7. Im 2. Halbfinale trafen mit Sebastian Staab (PBC Joker Altstadt) und Christoph Reintjes (1. PBC Karben) sich zwei Spieler gegenüber die im Verlauf des Turniertages in der Vorrunde bereits schon einmal aufeinander trafen. Hatte zuvor Reintjes mit 6:3 triumphiert, konnte sich der mehrmalige Deutsche Meister revanchieren und gewann verdient mit 7:6.

Bevor die Finals ausgetragen wurden, gab es im Snooker noch das Spiel um Platz 3 welches Münch gegen Thiel mit 2:1 gewann, im Poolbillard wurde auf die Partie verzichtet. „Im nächsten Jahr werden wir das Spiel um Platz 3 abschaffen und zwei dritte Plätze vergeben. Keiner hat nach einer Niederlage im Halbfinale noch große Lust ein weiteres Match zu bestreiten“ gab sich Heiko Thiel (Turnierleitung) einsichtig mit Blick auf 2015.

Das Finale im Snooker war nach einem langen Turniertag ein großer Kampf, aber auch teilweise ein Krampf. Beide Spieler, weder Sebastian Mohri noch Antonio Rodriguez, konnten an die zuvor gezeigten guten Leistungen anknüpfen und viele kleine Breaks dominierten das Match. So war es nicht verwunderlich, dass es über die volle Distanz ging und schließlich die größere Erfahrung den Ausschlag gab. Antonio Rodriguez, mehrmaliger Landesmeister, gewann mit 3:2 und wurde seiner Favoritenrolle gerecht.
 
Im anderen Finale setzte sich Trautmann zu Beginn mit 3:0 und 4:1 ab und alles deutete auf ein schnelles Ende hin. Nervenstark wie wir Ihnen kennen kam Staab aber zurück in die Partie und glich zum zwischenzeitlichen 4:4 aus. Nach einem Time-Out kam Trautmann wieder in Fahrt und lochte beim Stand von 7:6 die letzte „Neun“ des Turniers und konnte somit seinen Erfolg vom letzten Jahr wiederholen. Während sich der Unterlegene kurz nach dem Endspiel kämpferisch gab: „Nach zwei verloren Finals in den letzten 3 Jahren, komme ich bestimmt wieder und hol mir das Ding endlich “ versprach Sebastian Staab, konnte der Sieger sein Glück kaum fassen: „Bingen scheint mir wirklich zu liegen. Schade, dass das Turnier nur einmal im Jahr stattfindet“ gab sich Trautmann süffisant.
 

Über das ganze Wochenende hinweg präsentierte sich der PSC wieder als guter Gastgeber. Nach altbewährtem Muster mangelt es denn Gästen bei uns an nichts. Am frühen Morgen gab es belegte Brötchen, ab der Mittagszeit wurde gegrillt und mit selbstgemachten Salaten sowie Pommes frites gab es reichlich Auswahl an Beilagen. Kuchenspenden und das reichliche Getränkesortiment rundeten den guten Service des Binger Billardvereins ab. Die bekannte Leinwand im Aufenthaltsbereich mit dem Videostream von beiden TV-Tables wurde auch wieder sehr gerne angenommen. An dieser Stelle möchte sich das MTC-Orgateam bei all seinen Helfern noch einmal herzlich bedanken. Ohne ein intaktes Vereinsleben wie wir es haben, könnte man solch ein Event über ganze drei Tage nicht stemmen. Danke PSCler, ihr seid der Knaller!!!

„Wir sind jetzt schon in den Planungen für 2015. Der 4. MTC wird einige Änderungen beinhalten. Zu viel möchten wir zum jetzigen Zeitpunkt zwar noch nicht verraten, aber wir wollen in neue Dimensionen vorstoßen“ freut sich Münch schon auf das nächste Jahr. Kein Geheimnis an dieser Stelle ist, dass wir sofern es wirtschaftlich vertretbar ist, die Poolhalle um zwei Tische auf insgesamt 8 Tische aufstocken möchten. Sofern dies gelingt, wird im nächsten Jahr die Teilnehmerzahl im Poolbillard erhöht und der Modus angepasst. Zeitlich würden wir die Anschaffungen mit der Sommerpause verbinden und der MTC 2015 würde auf frisch bezogenen Tischen gespielt werden. Des Weiteren möchten wir natürlich auch den Snookerwettbewerb aufwerten, wir haben da schon eine Idee und werden Gespräche führen. Vielleicht können wir mit einem neuen Konzept auch wieder Sponsoren begeistern.
 
Natürlich steht die Uhr bis zum MTC 2015 nicht still, denn der PSC schläft nie. Regelmäßig finden im Vereinsheim am Kalmenweg 22 unsere Hausturnierserien (Friday Night Pool & Friday Night Snooker) statt. Dazu kann jeder Interessierte dienstags ab 18:30 Uhr bei uns reinschnuppern und sich von den Gegebenheiten überzeugen. Unsere PSC Team Challenge (Stoßwechselturnier für 2er Teams) findet nächstes Jahr übrigens am 12. April statt, den Termin darf sich schon mal jeder vormerken.
 
 
28.04.2014
Deutschland spielt Billard - Bundesweite Aktion auch wieder in Bingen-Sponsheim
 
Am kommenden Wochenende (03+04. Mai) öffnet der 1. PSC Rhein-Nahe e.V. wieder einmal offiziell seine Türen. Grund ist die bundesweite Aktion „Deutschland spielt Billard“, bei der jeder an beiden Tagen kostenfrei die Möglichkeit erhält, sich den verschiedenen Spielarten des Billardsportes auf unkomplizierte Weise zu nähern.

Dabei bietet der PSC Rhein-Nahe, wie auch schon in der vergangenen Jahren, seinen Besuchern auch 2014 wieder viele Highlights in seinem Vereinsheim. Interessierte können am gesamten Wochenende je ab 11 Uhr die 6 Snookertische, die 6 Pooltische und den Carambolagetisch nach Herzenslust ausprobieren und sich unter Anleitung zeigen lassen, wie man ein Queue hält oder welche Geheimnisse ein Effetstoß in sich verbirgt. 

Neben der Möglichkeit sich zu informieren und sich selbst zu versuchen, gibt es am Samstag noch einen besonderen Höhepunkt. Ab 12 Uhr startet an vier Snookertischen das Endspiel um die Meisterschaft in der Oberliga Rheinland-Pfalz. Dabei trifft die 1. Mannschaft des PSC auf die erste Mannschaft des SC Mayen-Koblenz. Den Sieger erwarten Relegationsspiele um den Bundesligaaufstieg. “Dieser Termin passt perfekt zu den Aktionstagen, denn so können unsere Gäste direkt noch ein richtig spannendes Mannschaftsduell verfolgen, bei dem es um sehr viel geht“ so PSC-Pressewart Oliver Strähle.

Neben Live-Snooker und freiem Spielen bietet man allen Interessierten am gesamten Wochenende auch ein vielfältiges Rahmenprogramm. „Es wird für jeden, egal ob Jung oder Alt, etwas dabei sein und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein“, so Strehle weiter. Dabei sei egal, ob man schon Vorerfahrungen mitbringe oder nicht. Jeder sei herzlich Willkommen und werde in die Kunst des Billardsportes eingeführt.
 
 
 
15.11.2013
Tag der offenen Tür am 24.11.2013 / Billardspielen für Jedermann
 
Wer sich schon immer mal im Poolbillard oder Snooker ausprobieren wollte, der ist am Sonntag ab 11 Uhr im Vereinsheim des 1. PSC Rhein-Nahe genau richtig. Mit einem Tag der offenen Tür will der Binger Verein den Billardsport näher als Volk bringen und Interessierten eine solide Basis zum "Reinschnuppern" bieten. "Wir werden an diesem Tag jedem die Möglichkeit geben, das Spiel kennen zu lernen und bieten darüber hinaus weitere tolle Aktionen fur Jung und Alt" so Pressewart Oliver Strehle. Neben ganztäig konstenlosem Spiel auf 13 Tischen, wird es auch Einsteigertraining unter Anleitung für Kinder und Erwachsene geben. Darüber hinaus finden Regelkundeunterweisungen und Spaßwettbewerbe statt. Auch für das leibliche Wohl der Besucher wird gesorgt sein.
 
 
Der Tag der offenen Tür im Kalmenweg 22 in Bingen-Sponsheim beginnt um 11 Uhr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. "Wir freuen uns auf jeden Gast", so Strehle.
 
 
12.10.2013
Mäuseturm Cup 2013 - Das Resümee
 
Vom 13. – 15. September 2013 fand im Vereinsheim des 1. Pool Snooker Club Rhein-Nahe e.V. (kurz PSC Rhein-Nahe) der zweite Mäuseturm Cup statt. Das besondere und einmalige an dieser Veranstaltung war, dass an einem Wochenende zwei Turniere parallel stattfanden. Während am Snookerturnier 29 Spieler teilnahmen, waren es im Poolbillard sogar 60 Teilnehmer. Die Sportler mussten sich hierbei nicht für eine Billardvariante entscheiden, sondern konnten sogar an beiden Turnieren teilnehmen. Dieses Angebot wurde auch von zahlreichen Sportlern dankend angenommen.

Unter den vielen Teilnehmern befanden sich einige prominente Namen wie zum Beispiel die beiden aktuellen Deutschen Meister Sebastian Staab (10-Ball) und Nico Ottermann (9-Ball). Hinzu gesellten sich eine Vielzahl von Bundesligaspielern und ehemalige Deutsche Meister wie unter anderem Sascha Lippe (Snooker Herren) und Frank Schröder (Snooker Senioren). „Der PSC Rhein-Nahe hat sich als guter Gastgeber in der Billardszene etabliert, das spiegelt die hohe Anzahl und das hochkarätige Teilnehmerfeld wieder“ resümiert der Cheforganisator Heiko Thiel.

Am Freitag und Samstag wurde im Gruppensystem Jeder-gegen-Jeden die Vorrunde ausgetragen. Während im Poolbillard die populäre Variante 9-Ball in 8er Gruppen gespielt wurde, waren es im Snooker 4er Gruppen. Ziel war es für alle den Finaltag am Sonntag zu erreichen. Hierbei gab es wenige Überraschungen und die Favoriten setzten sich größtenteils durch. Von dem Gastgeber konnte sich im 9-Ball der Vorjahresdritte André Strzalka sowie Frank Forster und Daniel Prass qualifizieren. Im Snooker schafften es Berthold Bersch, Markus Wehler, Thomas Rockstroh und Heiko Thiel in den Sonntag.

Am Sonntag wurde in beiden Turnieren im Doppel-KO bis Viertelfinale gespielt. Das Doppel-KO ist ein Billard übliches Turniersystem bei dem ein Spieler bei einer Niederlage nicht direkt ausscheidet, sondern erst bei einer zweiten Niederlage ausgeschieden ist. Die Spieler der PSC Rhein-Nahe hatten hierbei relativ schnell das Nachsehen und konnten ihren Heimvorteil nicht nutzen. Dieser „Heimvorteil“ war in diesem Jahr allerdings auch nicht wirklich vorhanden, da zwei Tage vor dem Mäuseturm Cup die Pooltische durch die Snookerservice GmbH (
http://www.snookerservice.de/) in Person von Sascha Lippe & Sebastian Ludwig neu bezogen worden sind. An dieser Stelle ein großes Danke schön für die hochwertige und professionelle Arbeit.

Bis zum Viertelfinale gab es keine Überraschungen und alle Favoriten in Snooker und 9-Ball marschierten im Gleichschritt von Sieg zu Sieg. Als Beste Dame belegte Ina Kaplan (2fache Deutsche Meisterin) im Poolbillard einen hervorragenden 9. Platz und ließ somit eine Vielzahl von männlichen Mitstreitern hinter sich. Ab dem Viertelfinale ging es dann im Einfach-KO weiter und dort gab es prompt im 9-Ball die ersten Überraschungen. Die beiden Deutschen Meister Sebastian Staab (2:7 gegen Sascha Trautmann) und Nico Ottermann (2:7 gegen Kevin Becker) verloren jeweils deutlich und schieden aus dem Turnier aus. Mit Julian Kortüm (7:6 gegen Sascha Lippe) und Tobias Bongers (7:5 gegen Lars Kuckherm) schafften es auch zwei aus der jungen Generation von Billardspielern, die beide im Juniorenbereich auf nationaler und internationaler Ebene bereits beachtliche Erfolge erzielt haben, den Sprung in die Vorschlussrunde.

Im Snooker gab es keine Überraschungen und im Halbfinale standen sich mit Marco Weber gegen Frank Schröder und Sascha Lippe gegen Sebastian Ludwig die üblichen Verdächtigen gegenüber. Marco Weber und Sebastian Ludwig setzen sich jeweils mit 3:1 gegen ihre Kontrahenten durch und zogen somit verdient ins Finale ein.

Im ersten Halbfinale der 9-Ball Konkurrenz hatte Tobias Bongers im Kampf der Junioren gegen Julian Kortüm mit 7:3 die Nase vorne. Der Gegner wurde im zweiten Halbfinale zwischen Sascha Trautmann und Kevin Becker ermittelt. Es entwickelte sich eine hochspannende Partie die beim Stande von 6:5 für Sascha Trautmann mit einem Ass (beim Anstoß wurde die 9 direkt versenkt) abrupt beendet wurde.

Bevor die beiden Finals ausgetragen wurden, fanden noch die Spiele um Platz 3 statt. Kevin Becker schlug Julian Kortüm mit 7:3 und Frank Schröder behielt mit 2:1 gegen Sascha Lippe die Oberhand. Besonders hervorzuheben ist, das Kevin Becker mit einem 3. Platz (9-Ball) und einem 5. Platz (Snooker) genauso eine beeindruckende Doppel-Performance ablieferte wie Sascha Lippe (4. Platz Snooker, 5. Platz 9-Ball) und Frank Schröder (3. Platz Snooker, 9. Platz Pool). In beiden Turnieren am Finaltag so weit nach vorne zu kommen benötigt eine starke Kondition und Konzentrationsfähigkeit und ein hohes Maß an Hingabe und Liebe für diesen Sport.

Im Snooker war es dem Vorjahressieger im 9-Ball, Sebastian Ludwig nicht vergönnt seinen Titel auf einer anderen Ebene zu verteidigen. Marco Weber zeigte sich gewohnt lochstark und die „Sachsen Lochmaschine“ krönte seine Leistung mit dem hochverdienten Turniersieg. Das größte Highbreak im Turnierverlauf gelang Sascha Lippe mit einer 66. Dafür bekam er wie auch die beste Dame im Poolbillard, einen Sonderpreis von unserem Hauptsponsor Billardpro.

Im Finale auf der anderen Seite des 500 qm großen Vereinsheims kam es zum Duell der Generationen. Tobias Bongers mit 18 Jahren noch am Beginn seiner Karriere gegen Sascha Trautmann, einem erfahrenen Billardspieler der sich aber schon seit langem aus dem Billardsport zurückgezogen hat. „Wer ist der Typ eigentlich, ich kenn den gar nicht?!“, diese Frage stellte Tobias Bongers der mit seinem Gegner rein gar nichts anfangen konnte. Das er sich in Zukunft den Namen behalten wird, lag am Ergebnis. Beide zeigten am Ende eines langen Tages nochmal ihr ganzes Können und lieferten ein beeindruckendes Finale ab. Keiner der beiden konnte sich ausreichend absetzen und beim Stande von 6:6 schoss Trautmann den Tisch An-Aus. Tobias Bongers glich mit einem tollen Einsteiger und anschließender „Clearance“ zum 7:7 aus. Da im Wechselbreak gespielt wurde durfte Trautmann bei Hill-Hill (Billardbegriff für das entscheidende letzte Spiel) erneut anstoßen. Trotz einiger kleiner Stellungsfehler räumte er wiederrum den Tisch komplett ab und gewann das Finale und somit auch ein beachtliches Preisgeld.
 

 

Über das ganze Wochenende hinweg bewirtete der Verein seine Gäste mit belegten Brötchen, Steak und Würstchen vom Grill mit Pommes frites und selbstgemachen Salaten. Außerdem wurde im Snooker und Poolbillard per Leinwand wieder ein TV-Table übertragen. Die beiden Finals werden zu einem späteren Zeitpunkt auf der Videoplattform "youtube" veröffentlicht werden. Der PSC Rhein-Nahe bedankt sich bei allen Teilnehmern sowie auch ihren eigenen Mitgliedern für einen reibungslosen Verlauf an diesem Wochenende. Wir hoffen es hat jedem Spaß gemacht und ihr kommt nächstes Jahr wieder. Eine Fortsetzung im Jahr 2014 wird es definitiv wieder geben. Vielleicht schaffen wir es bis dahin noch 2 Pooltische anzuschaffen um das Teilnehmerfeld zu vergrößern. Damit wir uns verbessern können, sind wir für jegliche Kritik offen, gerne nehmen wir aber auch Lob entgegen.

Bis dahin wünschen wir allen für den startenden Ligabetrieb viel Erfolg und „Gut Stoß“

  
23.08.2013
Billardelite trifft sich wieder in Sponsheim
Mäuseturm Cup lockt wieder mit Topspielern und hohem Preisgeld
 
Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr veranstaltet der PSC Rhein-Nahe vom 13. bis 15. September im Sponsheimer Vereinsheim erneut den Mäuseturm Cup. Wie auch schon 2012 besticht das Billardturnier mit seiner Besonderheit, zwei Turniere in zwei Spielarten in einem Event zu vereinen. Erneut hagelt es Anmeldungen von bundesweit führenden Snooker- und Poolspielern, die alle ihr Stelldichein am Rhein geben werden.
 

"Die Idee entstand schon vor mehreren Jahren erstmals, letztes Jahr konnten wir es dann umsetzen", berichtet Heiko Thiel, Spieler des PSC Rhein-Nahe und Mitglied im Organisationsteam. Dabei baut der Verein in diesem Jahr auf die Erfahrungen des vergangen Jahres und will sich nochmal steigern. "Wir hatten 2012 weit über 70 Spieler zu Gast, das wollen wir nochmal steigern", so Thiel weiter. Schließlich haben sich die Binger in den vergangenen Jahren zu einem etablierten und beliebten Ausrichter größerer Turniere gemausert.

Dass auch in diesem Jahr die Qualität der Spieler hoch sein wird, steht bereits zwei Wochen vor Meldeschluss fest. Erneut kommen ehemalige und amtierende Europa- und Deutsche Meister in den Kalmenweg um im Pool- oder Snookerturnier um den Titel, die Trophäe und das Preisgeld zu kämpfen. "Es macht uns sehr stolz, dass wir auch dieses Jahr wieder enormen Zuspruch von absoluten Topspielern aus den Bundesligen erhalten haben. Das Sahnehäubschen ist dann natürlich, dass auch noch Gewinner von Medaillen bei internationalen Events dazu kommen. Das zeigt den Stellenwert unseres Turnieres", so Thiel, der als einer von einigen PSC-lern versuchen wird, möglichst lange in der Konkurrenz zu bleiben. Dies gelang im vergangen Jahr André Strzalka sehr gut, er belegte im Poolturnier am Ende überraschend Platz 3 und sorgte damit für einen unerwarteten Erfolg des Gastgebers.
 
Bereits jetzt sind schon wieder 55 der 96 Startplätze belegt und man hofft in Bingen, den Rekord vom vergangenen Jahr zu übertrumpfen. "Es wird auch vor allem für Zuschauer, die noch nie Berührung mit Billard als Sport hatten, sehr interessant", verspricht PSC-Pressewart Oliver Strehle. Vor allem die große Dichte an guten Spielern aus ganz Deutschland und die Tatsache, zwei Turniere sehen zu können, mache die Faszination aus. Zuschauerkarten sind an allen Tagen kostenfrei. "Es ist uns sehr wichtig für den Sport Werbung machen zu können und ihn den Menschen in Bingen näher bringen zu können", so Strehle weiter. Wer auch immer am Ende der drei Tage die Nachbildung des Binger Mäuseturms als Siegerpokal wird hochheben können, wird sich harter Konkurrenz erwehrt haben müssen.

 

08.07.2013
Billardsport zum Anfassen und Ausprobieren
PSC Rhein-Nahe veranstaltet Tag der offenen Tür / kostenfreies Einsteigertraining
 
Um den eigenen Sport zu fördern und der breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen wird der in Bingen ansässige 1. PSC Rhein-Nahe am Sonntag, 14.07. einen Tag der offenen Tür anbieten. Hierzu können alle Billardbegeisterten und -interessierten ins Vereinsheim im Kalmenweg 22 kommen und sich von den Mitgliedern in die Welt des Snooker, Pool und Carambol einführen lassen.
 
 
„Als besonderes Highlight konnten wir Frank Schröder für ein kostenfreies Einsteigertraining gewinnen“, so PSC-Pressesprecher Oliver Strehle. Schröder, selbst mehrfacher deutscher Meister, Sportpsychologe und lizenzierter Trainer, wird um 11:30, 14:30 und 17:30 Uhr erste Einblicke in den Snookersport geben und für Fragen und Tipps zur Verfügung stehen. „Hier kann wirklich jeder ohne Hemmschwelle einen ersten Versuch wagen und unter professioneller Anleitung selbst das Queue in die Hand nehmen“, so Strehle weiter.
 
 
31.01.2013
Team Challenge begeistert Sportler / Team aus Lambrecht gewinnt Titel
 
Bereits zum zweiten Male fand in den Räumlichkeiten des PSC Rhein-Nahe die „Team Challenge“ statt, bei der sich am vergangenen Wochenende insgesamt 31 Teams zu je zwei Spielern einfanden. Besonderheit dieses Billardturniers, welches in den Pooldisziplinen 8-Ball, 9-Ball und 10-Ball ausgetragen wurde, war, dass die Spieler eines Teams abwechselnd stoßen mussten. Dies erforderte von allen Teilnehmern eine Umstellung und bot eine spannende Alternative zum gewohnten Spielbetrieb. „Wir freuen uns, dass wir uns mit diesem Turnier wieder mal einen Namen als Ausrichter großer Events machen konnten“, beschrieb Organisator Heiko Thiel den Erfolg der Veranstaltung.
 
Dabei reichte es für Thiel zusammen mit seinem Partner Christopher Escher (beide PSC Rhein-Nahe) zum vierten Platz, der Sieg ging an Andreas Bachtler und Andreas Daniel (BIG Lambrecht). „Wichtig war neben der sportlichen Klasse bei diesem Turnier vor allem, dass alle Teilnehmer Spaß an der etwas abgewandelten Form vom klassischen Turnieralltag hatten. Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir nach dem Mäuseturm Cup im Oktober 2012 nun erneut ein großes Event mir überzeugender Resonanz über die Bühne bringen konnten“, fasste PSC-Vorsitzender Olaf Kern die Team Challenge zusammen.
 

Das Bild zeigt Bundesligaspieler Christoph Reintjes (BSV Fürstenfeldbruck)

 (Bildrechte bei Patrick Hummel, www.billardschule.com)
21.01.2013
Erneut volles Haus beim PSC
PSC Team Challenge lockt abermals Billardspieler nach Bingen
 
War es noch im Oktober 2012 der überaus erfolgreiche „Mäuseturm Cup“, der Topspieler aus dem ganzen Lande anlockte, so ist es dieses Mal die „PSC Team Challenge“, die insgesamt 64 Queueartisten in den Kalmenweg 22 nach Sponsheim lockt.
 
Anders jedoch als im Oktober wird bei der Team Challenge ausschließlich Poolbillard gespielt. Die Besonderheit des Events liegt dieses Mal darin, dass Teams á zwei Spieler gegeneinander antreten und abwechselnd stoßen müssen. „Das bringt eine ganz neue Würze und Herausforderung mit sich“, erklärt PSC-Vorsitzender Olaf Kern das Spielprinzip. Dabei messen sich die Teams in drei Spielarten des Poolbillards (8-Ball, 9-Ball, 10-Ball) miteinander. „Vor allem für die Zuschauer wird es interessant werden, da sich hier die Vielfältigkeit der Disziplinen im Poolbillard sehr schön darstellen lässt“, wirbt Kern für die Veranstaltung, bei der es insgesamt um ein Preisgeld von über 600 Euro gehen wird.
 

Bereits drei Wochen vor dem Turnier am 27.01. war das Teilnehmerfeld der 32 Teams voll. Auch die Warteliste sei bereits gefüllt, erklärt Kern und freut sich über den enormen Zuspruch. „Dieses Turnier zeigt uns mal wieder, dass wir uns mittlerweile einen guten Namen in Deutschland gemacht haben; sonst wären unsere Events nicht immer so extrem gut besucht. Das freut uns natürlich sehr.“ Beginn der PSC Team Challenge ist am kommenden Sonntag um 11 Uhr, der Eintritt für Zuschauer ist ganztägig frei.
 
03.10.2012
„Mäuseturm Cup“ lockt Top-Spieler an
PSC Rhein-Nahe veranstaltet riesiges Amateurbillardturnier / 96 Teilnehmer erwartet
 
Drei Tage lang wird das Vereinsheim des 1. PSC Rhein-Nahe aus allen Nähten platzen. Grund ist der neu geschaffene „Mäuseturm Cup“, der vom 12. bis 14. Oktober (je ab 10 Uhr) bis zu 96 Billardspieler aus ganz Deutschland an den Rhein locken wird. Erstmalig wird ein solch großes Event in Bingen stattfinden. Besonderheit, und zugleich der größte Anreiz für die Spieler aus ganz Deutschland, ist, dass beim „Mäuseturm Cup“ über drei Tage parallel zwei Turniere gespielt werden.
 
 
Neben 32 Startern beim Snookerturnier, werden 64 Spieler im Poolbillard erwartet. Dabei gibt es einige, die gleichzeitig in beiden Disziplinen antreten und um die mehr als 3000 Euro Preisgeld antreten können. „Ein besonderes Dankeschön gilt unseren vielen Sponsoren, die uns das enorme Preisgeld ermöglicht haben“, freut sich Olaf Kern, 1. Vorsitzender des PSC Rhein-Nahe. Aufgrund des hohen Preisgeldes und der Beliebtheit der Spielstätte, wird auch die sportliche Qualität des „Mäuseturm Cups“ neue Maßstäbe für Billardturniere in Rheinland-Pfalz setzen. So sind unter den bisherigen 73 gemeldeten Akteuren (Stand: 03.10.) in beiden Disziplinen absolute Topspieler am Start.
 
Neben zahlreichen Spielern aus den Pool- und Snookerbundesligen, gehen auch mehrere ehemalige Deutsche Meister und sogar Europameister in Bingen an die Tische. „Dadurch werden wir auch den Zuschauern ein großes Spektakel bieten können, denn diese sehr guten Billardspieler sieht man nur bei wenigen Turnieren auf einem Fleck“, so Kern weiter. Der Eintritt für die Zuschauer ins Vereinsheim im Kalmenweg 22 ist an allen drei Turniertagen frei. „Vor allem am abschließenden Sonntag erwarten wir viele Zuschauer, da dann die Finalrunden in beiden Disziplinen gespielt werden. Hier wird es spannendes und hochklassiges Billard zu sehen geben“, verspricht Kern.
 
Spannend wird es vor allem für die Spieler des PSC Rhein-Nahe. Sie werden sich hier mit der Konkurrenz messen und wollen bei der Vergabe des Preisgeldes auch ein Wörtchen mitreden. „Wir haben sicher den einen oder anderen im Verein, der es bis in die ganz heiße Phase des Turnieres schaffen kann“, so Kern. Eigens für das Turnier wurden noch Ausbauarbeiten im Vereinsheim unternommen. So wurde im Snookerbereich eine Tribüne errichtet, um die sechs Tische besser im Blick zu behalten.
 
06.06.2012
Im Zeichen der Ringe
PSC Rhein-Nahe veranstaltet „Olympiade“ an Fronleichnam
 
Bereits vor zwei Jahren ein erfolgreiches Event, beschloss das Organisatorenteam des 1. Pool und Snooker Clubs Rhein-Nahe, den Zyklus auf zwei Jahre zu verkürzen und schon in diesem Jahr wieder den beliebten Fünfkampf der etwas anderen Art anzubieten. “Bei uns geht es aber nicht um Gold, Silber und Bronze, sondern vor allem um den Spaß an der Sache und das Zusammentreffen mit vielen netten Leuten“, so Ideenentwickler und Hauptorganisator Heiko Thiel. Dabei treten bei der PSC-Olympiade Teams à zwei Spieler in fünf Disziplinen gegeneinander an. Neben den drei Billarddisziplinen Pool, Snooker und Carambolage gesellen sich in dieser Art des Fünfkampfes noch Darts und Tischkicker zu den Sportarten. „Man hat aber auch als absoluter Anfänger im Billard gute Chancen, da innerhalb eines Teams abwechselnd gestoßen werden muss. Nur beim Tischkicker steht man immer zu zweit am Tisch“, erklärt Thiel den besonderen Reiz und auch größten Spaßbringer der Olympiade.
 
 
Der Run auf die Startplätze war groß, bereits eine Woche vor dem Event hatte man weit über 20 Personen auf der Startliste. „Egal ob Väter öder Mütter mit ihren Kindern, Freunde, Ehepaare oder noch völlig Unbekannte, hier kann jeder mitspielen und jeder Spaß haben“, wirbt Thiel im Vorfeld. Anmeldungen nimmt er unter fnps@psc-rheinnahe.de oder 0177-XXXXXXX entgegen. „Wir hoffen, viele neue Spielerinnen und Spieler am 07. Juni ab 12 Uhr bei uns im Vereinsheim begrüßen zu dürfen“, so Thiel.
 
 
09.05.2012
"Deutschland spielt Snooker" wird voller Erfolg
Bundesligafinale steht an
 
„Das macht unheimlich viel Spaß“ war die einhellige Meinung vieler, die, angelockt durch die Übertragung der Snooker-Weltmeisterschaften, dem Ruf des PSC Rhein-Nahe folgten und zum größtenteils ersten Mal in ihrem Leben Erfahrungen mit diesem Sport  machten. Durch die bundesweite Aktion „Deutschland spielt Snooker“ füllte sich am vergangenen Wochenende das Vereinsheim des 1. PSC Rhein-Nahe mit vielen Neugierigen, die schon schnell zu Fans des faszinierenden Spiels wurden. „Ich bin total begeistert. Ich werde auf jeden Fall wieder hierher kommen“, berichtete ein Snookerbegeisterter nach seinem Besuch im Kalmenweg und fügte an: „Es war toll, wie man mir in kürzester Zeit die Grundtechnik beigebracht hat und ich schon erste Erfolge feststellen konnte“. Ähnlich erging es vielen Gästen, unter denen sich am Wochenende auch der Landtagsabgeordnete Michael Hüttner befand, welcher den Verein seit Jahren wohlwollend im Blick hat. Doch nicht nur für die vielen Gäste war es ein spannendes Wochenende, auch für den ausrichtenden PSC Rhein-Nahe war die Aktion ein voller Erfolg. „Wir haben so viel Zuspruch wie noch nie erhalten, das freut uns riesig“, kommentierte Olaf Kern, 1. Vorsitzender des Vereins, die zwei Tage. Neben neuen Snookerfans habe man sogar Mitglieder gewinnen können, so Kern weiter.
 
Zeit zum Verschnaufen bleibt den Bingern jedoch nicht. Schon am kommenden Samstag steht in der zweiten Bundesliga der Abschluss ins Haus. Dabei geht es für die bereits abgestiegenen PSC-ler jedoch ausschließlich noch ums Prestige. „Wir wollen unser letztes Spiel gegen die BG Viersen gewinnen und die Saison mit einem Sieg abschließen“, so Kapitän Oliver Strehle. Neben den Gästen aus Viersen wird bereits am Samstag ab 12 Uhr der designierte Meister der 2. Bundesliga Nord, der BSV Wuppertal, sein Stelldichein im Kalmenweg 22 geben. „Wer richtig gutes Amateursnooker sehen möchte, der sollte sich das nicht entgehen lassen. Der Eintritt ist natürlich frei“, wirbt Olaf Kern für den anstehenden Spieltag gegen den Tabellenführer.
 
 
04.05.2012
„Deutschland spielt Snooker“ auch wieder in Bingen-Sponsheim
PSC Rhein-Nahe beteiligt sich an bundesweiten Aktionstagen am 5./6. Mai 2012
 
Bis zu eine Millionen Zuschauer lockt der TV-Sender Eurosport derzeit stundenlang vor den Fernseher, denn im englischen Sheffield finden seit dem 21. April die Weltmeisterschaften im Snooker statt. Mit der Aktion „Deutschland spielt Snooker“ öffnen nun am Finalwochenende der Wettkämpfe knapp 50 Snookervereine ihre Türen, um den faszinierenden Sport der wachsenden Fanschaft auch „in echt“ näher zu bringen. Natürlich beteiligt sich, wie auch schon im Vorjahr, der PSC Rhein-Nahe an den Aktionstagen und gibt allen Interessierten, Spielern und Fans die Möglichkeit sich an zwei Tagen jeweils ab 11 Uhr kostenfrei über den Billardsport – und Snooker im Speziellen – zu informieren und selbst zum Queue zu greifen. „Bei uns ist jeder an diesen zwei Tagen herzlich willkommen. Vorerfahrungen braucht man nicht, wir zeigen Jung und Alt wie es geht“, gibt Olaf Kern, 1. Vorsitzender des Vereins, einen Ausblick auf die anstehenden Tage.
 
Dabei hat der Verein außer kostenfreiem Spiel an sechs Snookertischen, sechs Pooltischen sowie einem Karamboltisch noch mehr zu bieten. „Neben dem Schnuppertraining gibt es noch kleine Spaßwettbewerbe, bei denen man sogar eine Monatsmitgliedschaft gewinnen kann“, so Olaf Kern weiter, der mit seinem Organisationsteam auch etwas für die kleinen Snookerspieler vorbereitet hat: „Kinder können bei uns einen Billard-Führerschein machen“. Neben dem Rund-um-Paket in Sachen Billard wird auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Und natürlich wird man von Bingen aus auch den Blick nach Sheffield werfen können, die Live-Übertragung der Weltmeisterschaft wird auch im Vereinsheim zu sehen sein. „Dort kann man sich dann direkt nochmal bei den Profis abschauen, wie es geht“, so Kern.
 

18.02.2012
Amtierender Deutscher Meister gewinnt Friday Night Snooker Series in Bingen
 
Der Schwetzinger Snookerlehrer und amtierender Deutscher Meister der Senioren, Frank Schröder, gewann am vergangenen Freitag Abend in einem spannenden Entscheidungsspiel das zweite Turnier der beliebten Friday Night Snooker Series gegen den überlegt spielenden Zweitligaspieler Rouven Münch aus Bad Kreuznach. Münch versuchte den starken Druck am Tisch zu halten und noch zu erhöhen. Jede der 22 Kugeln war umkämpft, das Savespiel wurde in allen Facetten ausgereizt, ehe Schröder, begünstigt durch seine internationale Erfahrung, mit der blauen Kugel den „Sack zumacht“. Vorausgegangen waren heiß umkämpfte Halbfinals, die Schröder gegen den Rüdesheimer Martin Paraigis und Rouven Münch gegen den Hunsrücker Jörg Antweiler entscheiden konnten.  Die Friday Night Snooker Series, mittlerweile in der vierten Staffel, zieht Snookerspieler aus weiten Teilen Deutschlands, aber vor allem aus der Rhein-Nahe Region in den Binger Kalmenweg.
 
Nur Frank Schröder, amtierender Deutscher Meister der Senioren und mehrfacher Teilnehmer an Welt- und Europameisterschaften, konnte PSC- Zweitligaspieler Rouven Münch am Sieg im zweiten Turnier der Friday Night Snooker Series hindern. In einem knappen Endspiel sicherte sich Schröder den Erfolg erst auf den drittletzten Ball. Es war das erste Mal, dass ein amtierender Deutscher Meister bei der Turnierserie des Binger Vereins am Tisch stand. „Wir fühlen uns sehr geehrt, dass Frank bei unserem Turnier vorbeigeschaut hat“, freute sich Olaf Kern, 1. Vorsitzender des Vereins, und fügte an: „Daran sieht man aber auch wieder, dass unsere Serie immer weitere Kreise zieht. “ Neben Schröder, der aus Schwetzingen angereist war, kamen auch wieder Spieler aus Karlsruhe oder dem Hunsrück nach Bingen.